Warum meditieren so viele Prominente?

Mit Makena war ich letztens auf einem Konzert von einer wirklich coolen Band. Plötzlich wurde klar, dass sie auf Stille und Meditation stehen. Im Songtext ging es um die Stille. Dann schlugen sie einen riesigen Gong an. Der Ton erfüllte den ganzen Raum und führte uns alle in die Stille. – アオイ / Aoi

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"Ma" マ – der Raum dazwischen

Wir saßen einfach da. Auf einer niedrigen Mauer, so im Vorstadtbereich, im Niemandsland.  Aoi neben mir, so nah, dass ich ihre Wärme gespürt habe – aber wir haben nichts gesagt. Kein Plan, kein „Wir müssen noch…“, kein Handy.

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Flow – ganz im Moment

Manchmal beim Bouldern vergesse ich alles. Kein Gedanke, kein Plan – nur Bewegung. Mein Körper weiß plötzlich, wo er hin will, als würde er selbst klettern. Wenn ich dann oben ankomme, hab ich das Gefühl, ich war kurz verschwunden – aber auf die gute Art. Wie ein Moment, in dem Denken und Sein dasselbe sind. – アオイ / Aoi

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Power-Posing – wie dein Körper dein Mindset steuern kann

Power Posing habe ich nicht vor dem Spiegel gelernt, sondern draußen mit Renji beim Tai Chi.Wir standen ruhig, die Füße fest im Boden, der Körper offen – und ich habe gemerkt, wie sich mein Atem und mein Mut gleichzeitig geweitet haben.Es war kein Starkmachen, eher ein Erinnern daran, dass mein Körper schon weiß, wie Aufrichtung geht. – アオイ / Aoi

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Mudra – eine spezielle Handhaltung

Beim ersten Mal lagen meine Hände ruhig auf dem Bauch, eine in der anderen, und zusammen haben sie einen kleinen Kreis gebildet.Dieser Kreis fühlte sich an wie ein stiller Platz, den ich sonst nie bemerke.Es war kein besonderes Gefühl – eher das leise Signal: Du darfst jetzt einfach hier sein."– アオイ / Aoi

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Fight or Flight

Manchmal passiert Fight or Flight schon, wenn mein Handy vibriert und ich denke, es ist eine Nachricht, die ich nicht lesen will. Oder wenn der Lehrer mich plötzlich aufruft und mein Körper innerlich längst wegrennt, obwohl ich noch auf dem Stuhl sitze. In solchen Momenten merke ich: Mein Körper glaubt, ich bin in Gefahr – auch wenn es eigentlich nur Alltag ist. – アオイ

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Unsere innere Alarmzentrale

Renji kennt sich tatsächlich auch etwas mit Neurowissenschaft aus. Er hat mir erklärt, dass ich so einen kleinen Rauchmelder im Gehirn habe, die Amygdala. Sie meint es gut, aber manchmal geht sie los, obwohl nur Toast anbrennt und kein echtes Feuer da ist.In der Meditation lerne ich nicht, den Alarm auszuschalten – sondern erst mal stehen zu bleiben und zu prüfen, ob ich wirklich rennen muss. – アオイ / Aoi

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Ruhenervensystem

Makena hat eine Katze, die gefühlt den halben Tag auf dem Fensterbrett verbringt. Sie liegt super entspannt da, räkelt sich manchmal und schnurrt, wenn Makena sie streichelt. Irgendwie ist sie mein Vorbild in Sachen Chillen und Relaxen. – アオイ / Aoi

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Metakognition: Wie du lernst, deine Gedanken von außen zu sehen

Vor ein paar Tagen bin ich so durch die Straßen geschlendert und sehe einen Aufkleber auf einem echt kultigen, alten Toyota: 'ICH BIN SCHLECHT – durchgestrichen.' Und darunter: 'Ich DENKE, dass ich schlecht bin.' Ich habe dann mit Renji darüber geredet und er hat mir klargemacht, dass dies einer der Hauptpunkte überhaupt in der Meditation ist: Wir bekommen einen gesunden Abstand zu unseren Gedanken und Gefühlen. Sie sind Vorschläge unseres Körper-Geist-Systems (das sagt Renji gerne zu uns als Menschen), nicht mehr und nicht weniger. – アオイ / Aoi

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Mindful eating – zelebriere dein Essen!

Am Anfang wollte ich einfach mit Makena im Restaurant essen. Dann habe ich gemerkt, wie ruhig hier alles ist und wie liebevoll alles für uns gedeckt wurde: Die Schalen, die kleinen Portionen, die eine Blume auf dem Tisch – nichts drängt, nichts schreit.

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Wiederkäuen – immer die gleiche Gedankenspirale

Hast du schon mal eine Ziege beim Wiederkäuen gesehen? Oder ein Kuh? Diese Pflanzenfresser würgen ihre bereits geschluckte Nahrung wieder hoch und kauen sie erneut durch. Dadurch wird das Futter feiner zerkleinert und kann mithilfe von Mikroorganismen im Magen besser verdaut werden. Letztens habe ich Makena beobachtet, wie sie eine Ziege streichelt. Und das liebe Tier kaute und kaute. Genau so kaue ich oft auf Gedanken rum, meist Problemen – nur dass das Gedankenfutter nicht verdaulicher wird ...  – アオイ / Aoi

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Sich selbst beim Denken zusehen

Früher hab ich geglaubt, jeder Gedanke in meinem Kopf wäre wahr.Wenn da stand: Du bist nicht gut genug, hab ich das einfach geglaubt.Heute merke ich manchmal: Ah. Das ist nur ein Gedanke.Und allein dieser kleine Abstand fühlt sich schon ein bisschen freier an. – アオイ / Aoi

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Yoga – eine der Wurzeln der Meditation

Ich dachte lange, dass Yoga eine Gymnastik aus Indien ist. Erst durch Renji habe ich erfahren, dass diese Dehungsübungen nur ein total kleiner Teil des Yoga sind. Im Kern geht es nämlich um die Meditation und wie wir unser Leben führen können, nämlich am liebsten mit einem Gefühl der Verbundenheit mit der Natur, mit anderen Menschen und überhaupt der ganzen Welt. – アオイ / Aoi

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Es gibt nur einen Raum – und nur einen Geist

Als ich zum ersten Mal allein in einem Tatami-Raum saß, war alles still – nur das Ticken einer alten Uhr und das ferne Rauschen der Straße.Zuerst fühlte sich der Raum eng an, fast wie ein Käfig aus Luft.Aber je länger ich einfach nur da saß, desto weiter wurde es – nicht außen, sondern innen.Ich hab gemerkt: Die Wände sind gar nicht das, was mich trennt.Es ist mein Kopf, der Grenzen zieht.Und wenn der still wird, wird der ganze Raum plötzlich offen. – アオイ / Aoi

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