Was ist das eigentlich – Meditation?
Ich dachte lange, Meditation wäre etwas Großes. Still sitzen. Alles richtig machen.Ehrlich? Dafür war ich viel zu unruhig.
Ich dachte lange, Meditation wäre etwas Großes. Still sitzen. Alles richtig machen.Ehrlich? Dafür war ich viel zu unruhig.
Früher hatte ich Angst vor Auftritten. Nicht Lampenfieber – sondern die Angst, gesehen zu werden. Kurz vor der Bühne kamen die Gedanken: Was, wenn ich alles vergesse? Was, wenn mein Körper nicht mitmacht?
Früher hab ich geglaubt, jeder Gedanke in meinem Kopf wäre wahr. Wenn so ein Gedanke kam, wie: "Du bist nicht gut genug!" Dann hab ich das einfach geglaubt.Heute merke ich manchmal: Ah. Das ist nur ein Gedanke. Und allein dieser kleine Abstand hilft mir, dass ich mich nicht mehr so runterziehen lasse. Stattdessen entsteht Platz für neue Gedanken, andere Gedanken ... – アオイ / Aoi
Ehrlich gesagt hatte ich früher oft Stress beim Einschlafen. Ich lag im Bett, war total müde – aber im Kopf lief alles weiter. Ich hab dann über tausend Sachen nachgedacht:Was ich hätte besser machen können, was morgen ansteht, was andere wohl über mich denken. Je mehr ich versucht hab, das loszuwerden, desto wacher wurde ich.
Früher hatte ich manchmal so Gedanken, die einfach nicht weggehen wollten.Zum Beispiel, wenn ich wusste, dass in der Schule eine Prüfung bevorsteht.Ich wollte diesen Gedanken loswerden – unbedingt.Aber je mehr ich versucht hab, nicht daran zu denken, desto präsenter wurde er.So, als würde mein Kopf sagen: „Na, jetzt erst recht!“
Ich gestehe: Ich nutze gerne Geräte von Apple. Es macht mir einfach mehr Spaß mit ihnen was zu machen. Das Material, die Ästhetik ... erst vor Kurzem habe ich herausgefunden, dass für den Gründer Steve Jobs Meditation sehr wichtig war. – アオイ/Aoi
Mit Makena war ich letztens auf einem Konzert von einer wirklich coolen Band. Plötzlich wurde klar, dass sie auf Stille und Meditation stehen. Im Songtext ging es um die Stille. Dann schlugen sie einen riesigen Gong an. Der Ton erfüllte den ganzen Raum und führte uns alle in die Stille. – アオイ / Aoi
Ich saß in der Mathearbeit und hatte eigentlich gelernt. Aber als ich das Blatt umgedreht habe, war mein Kopf plötzlich leer. Mein Herz hat schnell geschlagen, meine Hände waren kalt, und ich hatte das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. Ich wusste die Aufgaben teilweise – aber ich kam nicht ran. Dann habe ich angefangen, bewusst langsam auszuatmen. Nicht spektakulär. Einfach länger aus als ein. Nach ungefähr zwei Minuten wurde mein Puls ruhiger. Die Aufgaben waren immer noch schwer – aber ich war wieder klar genug, um zu denken. – マケナ/ Makena